Die Ankunft neuer Hennen ist ein sorgfältig vorzubereitender Schritt. Hier die Methode, die wir empfehlen, damit sich Ihre reinrassigen Tiere ruhig an ihr neues Zuhause gewöhnen.

Die erste Woche

Siphon-Tränke für Hühner
Siphon-Tränke

1 Woche lang bringen Sie die Tiere an einen ruhigen, überschaubaren Ort ohne Auslauf. Setzen Sie möglichst keine anderen Tiere dazu; andernfalls achten Sie darauf, dass die Eingliederung gut verläuft.

Stellen Sie eine Siphon-Tränke auf den Boden (Foto nebenan): Die Tiere sind daran gewöhnt, da sie in den ersten Tagen mit dieser Tränkenart getränkt werden. Vermeiden Sie Schüsseln, Töpfe oder Näpfe.

Bieten Sie geeignetes Futter: Ein "Hühnerfutter zweites Alter" bzw. "Aufzuchtfutter" (zwei Begriffe für dasselbe Futter) ist ideal für ihr Alter. Es kommt meist als Pellet, wählen Sie aber möglichst eine Krümel-Form. Geben Sie dieses Futter bis zum Erwachsenenalter, dann wechseln Sie zu Legefutter. Ein geeigneter Trog verhindert, dass Hennen ihr Futter verschmutzen oder verschwenden.

Die Tiere sind das Aufbaumen nicht gewohnt und irritiert, wenn Sie sie erhöht setzen (besonders das Seidenhuhn): Wundern Sie sich nicht, wenn sie am Boden schlafen. Schränken Hauben die Sicht zu sehr ein, können Sie die Federn um die Augen kürzen, bis sie frei sind.

Das Wesentliche

Grundbedürfnisse

  • Futter und Wasser
  • Schutz vor Wind und Regen
  • Schutz vor Raubtieren

Vorsicht bei

  • Übermäßiger Feuchtigkeit
  • Keine Leckereien (Süßes, Schokolade…)
  • Lärmstress vermeiden

Die richtige Einrichtung

Bärtiges Seidenhuhn — Elsanor
  • Ein Stall: 2 bis 3 m² pro Tier, um die Reinigung zu begrenzen und die Tiere einsperren zu können; sind die Hennen durchgehend draußen, genügt eine kleine überdachte, windgeschützte Fläche.
  • Ein mit Stroh ausgelegtes Nest zum Legen.
  • Eine saubere Einstreu: Späne sind Stroh vorzuziehen, das Flöhe und Läuse anzieht.
  • Sauberes, trinkbares Wasser und geeignetes Futter: Vermeiden Sie wahllose Mischungen. Küken- bzw. Erstaltersfutter in den ersten 3-5 Wochen, dann Aufzucht- bzw. Zweitaltersfutter, dann Legefutter während Lege-/Zuchtzeit. Sie können mit Getreide wie Weizen ergänzen — aber nicht während Wachstum und Zucht. Alle Speisereste sind für Geflügel ebenfalls sehr gut.
  • Zugang zu einem Auslauf, um stets Gras zu haben: 15 bis 20 m² pro Tier.

Gesundheitlich wird dringend empfohlen, Ihre Tiere zweimal jährlich zu entwurmen.


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Cyril Névot — Elsanor